Termin verschoben auf den
27. November 2012
Jeanne Hersch - eine streitbare Denkerin und begnadete Lehrerin der Philosophie
Monika Weber
Sie war eine Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts und eine Zeitkritikerin: Ihre grossen Themen waren Freiheit und Verantwortung, die Sinnfrage, die Erziehung der jungen Menschen, die Menschenrechte, die Fragilität der Demokratie.
Mit ihrer eigentlich versöhnlichen Philosophie des Menschseins verbindet Jeanne Hersch strenge Anforderungen an sich selbst. Das machte sie in den 70er- und 80er-Jahren zu einer streitbaren Denkerin.
Aber die Klarheit (la clarté) im Denken, die unermüdlichen Anstrengungen, gegen den Strom zu schwimmen, und ihre rigorose Haltung bezüglich der Menschenrechte machten sie zu einer unvergesslichen Persönlichkeit, die auch heute noch top aktuell ist.
Dozentin
Monika Weber studierte Philosophie, Politologie und Allgemeines Staatsrecht in Zürich und in Genf. Sie war ab 1971 35 Jahre lang aktiv in der Politik tätig und leitete als Geschäftsführende Präsidentin das Konsumentinnenforum der dt. Schweiz und des Kantons Tessin. Sie arbeitete als Generalsekretärin des KV Schweiz und dann als Direktorin im Migros-Genossenschaftsbund. Monika Weber ist seit ihrer Pensionierung karitativ und sozial engagiert. Sie präsidiert die Jeanne Hersch-Gesellschaft und bewältigt eine rege Vortragstätigkeit.
Vortrag, Dienstag, 27. November 2012 19.15 – 20.30 Uhr
Institut für Philosophie und Ethik
Stiftung Fritz Allemann
Witikonerstrasse 15, 8032 Zürich
Unkostenbeitrag
CHF 30.-
